aktualisiert am 12. Januar 2019 | erstellt im Juli 2017

 

Ein komplexes und schweres Krankheitsbild das nach Bauchoperationen erfolgen kann


Nach Operationen bilden sich meist dünne Gewebestränge und haften an inneren Organen, die normalerweise nicht miteinander verbunden sind.

Dies geschieht nach jeder Operation, egal ob es sich um eine Laparoskopie > Bauchspiegelung oder eine Laparotomie > Bauchschnitt handelt.

Verwachsungen > Adhäsionen sehen manchmal aus wie dünne Plastikfolien oder auch wie dicke Gewebestränge.

Sie können zu Darmverschlüssen und Notoperationen führen und manchmal auch tödlich enden. Sehr häufig führen Verwachsungen zu chronischen Schmerzen und bei Frauen zu Unfruchtbarkeit, falls Verwachsungen sich an den weiblichen Fortpflanzungsorganen festgesetzt haben.

Dies sind nur einige Beispiele.

 

Sie mindern zudem die Lebensqualität der Patienten, führen oft zum Verlust von Arbeitsplätzen oder Berentungen, tragen zum Verlust von Produktivität und erhöhen das Risiko von schweren Komplikationen bei nachfolgenden Operationen.

Darüber hinaus ist bei Patienten, die weitere Operationen vornehmen lassen müssen nicht nur das Risiko höher, dass sich noch mehr Verwachsungen bilden, sondern es ist, wie Studien gezeigt haben, bei 19-33% der Patienten der Fall, dass sie während dieser Operationen verwachsungsbedingte Darmperforationen > Verletzung des Darmes erleiden.

Dies führt wiederum zu bedeutend höheren Risiken: Bauchfellentzündung, längerer Krankenhausaufenthalt und postoperativer Komplikationen wie zum Beispiel Blutungen und Wundinfektionen.


 

Die Lebensqualität leidet und kann wegen starker Schmerzen zur gesellschaftlicher Isolation führen.

Zudem wird die Glaubwürdigkeit vieler Patienten zu ihren Schmerzen und Einschränkungen in Frage gestellt.

 

Informationen zu diesem Krankheitsbild bietet die Verwachsungsbauch - SHG e.V.

 

 


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