aktualisiert am 29. Juli 2019

 

erstellt am 4. Oktober 2018

 

 

Eine Datenbank die über Nebenwirkungen von Medikamenten informiert

Die Datenbank umfasst alle dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit 1995 bis Ende 2017 gemeldeten Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) aus Deutschland. Dabei handelt es sich um Fälle, die entweder von Ärzten, Apothekern, anderen Angehörigen von Heilberufen, Patienten, oder vom Hersteller - außerhalb von klinischen Studien - an das BfArM gemeldet worden sind. In den meisten Fällen sind das solche Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Medikamenten nach Zulassung in der breiten Bevölkerung (also bei Anwendung im Praxisalltag) aufgetreten sind, z.B. in Zusammenhang mit der Einnahme von Antibiotika, Antidepressiva, oder der Pille.

Nebenwirkungen melden

Quelle | nebenwirkungen.eu

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erstellt am 11. März 2018

Rekord bei Verdachtsmeldungen auf Behandlungsfehler

Die Techniker Krankenkasse hat 2017 einen Rekord bei Verdachtsmeldungen auf Behandlungsfehler verzeichnet. 5.500 Versicherte hätten sich 2017 an die gesetzliche Krankenkasse gewendet, weil sie bei sich einen Behandlungsfehler vermuteten, sagt eine TK-Sprecherin. Das sei ein Anstieg um 16 Prozent im Vergleich zu 2016.

Die meisten Beschwerden gab es über Behandlungen beim Chirurgen (1.477 Verdachtsfälle). Danach folgten Zahnärzte (920 Verdachtsfälle), Allgemeinmediziner (546 Fälle) und Orthopäden (351 Fälle). Auf die innere Medizin entfielen 221 Beschwerden, Gynäkologen kamen auf 219 und Augenärzte auf 216 Fälle. Im vergangenen Jahr hat die TK den Angaben zufolge mehr als 15 Millionen Euro von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Fehlbehandlungen zurückgefordert.

Hohe Dunkelziffer an unentdeckten Behandlungsfehlern

Medizinrechtsexperte Christian Soltau erklärt: "Die Versicherten sind heute wesentlich kritischer und selbstbewusster als früher." Die "Götter in Weiß" seien heute normale Dienstleister. "Deshalb...zum ganzen Beitrag

Quelle | t-online.de Gesundheit | von Rupper Mayr, dpa | Artikel vom 11. 03.2018

 

weiterer Link:

erstellt am 13. März 2018

Techniker Krankenkasse

Versicherte beschweren sich häufiger über Behandlungsfehler

Quelle | DAZ online | dpa / ks | Artikel vom 12.03.2018

 

 

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aktualisiert am 28. April 2019 | erstellt am 6. November 2017

Nebenwirkungen bei Antibiotika

Tagesthemen warnen vor Ciprofloxacin

Ciprofloxacin als Auslöser für chronische Schmerzen, Erschöpfung. Darüber berichten die Tagesthemen. Auch das pharmakritische Arzneitelegramm kommt zu Wort: Fluorchinolone setzten Ärzte noch immer zu unkritisch ein. Die EMA bewertet derzeit die „Persistenz“ der Nebenwirkungen von Fluorchinolonen wie Cipro-, Levo- und Moxifloxacin auf Muskeln, Nervensystem und Gelenke.

In einem Beitrag der Tagesthemen vom 1. November warnen Ärzte, eine betroffene Patientin und das Arzneitelegramm vor Fluorchinolonen: Konkret geht es um Ciprofloxacin. Eine 35-jährige Patientin erhielt das Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone zunächst gegen eine Harnwegsinfektion, dann gegen eine Sinusitis. Seither sei sie krank, berichten die Tagesthemen; sie leide seit anderthalb Jahren an „Erschöpfung, Schwindel, Schmerz“, sei arbeitsunfähig und habe mehrere Klinikaufenthalte hinter sich.

Die Patientin ist wegen ihrer seither bestehenden Nervenschäden bei einem...zum ganzen Beitrag

siehe auch: EMA und FDA aktiv: Risikobewertung zu Fluorchinolonen läuft

Quelle | deutsche-apotheker-zeitung.de | STUTTGART - 3.11.2017

 

weitere Links:

FDA warnt vor leichtfertigem Einsatz

Fluorochinolon-Antibiotika (Gyrasehemmer) wie:

Gemifloxacin sowie die auch in Deutschland verfügbaren Wirkstoffe Moxifloxacin, Ciprofloxacin, Levofloxacin und Ofloxacin können schwerwiegende Syntome wie Halluzinationen, Verwirrtheit, Missempfindungen («Ameisenlaufen»), Muskel-, Gelenk und Sehnenschmerzen verursachen. Ärzte und Patienten werden aufgefordert, auf mögliche Symptome dieser schwerwiegenden und möglicherweise dauerhaften Nebenwirkungen zu achten.

Quelle | Pharmazeutische Zeitung | 30.05.2016 l PZ

 

Schädigungen durch das Antibiotikum Ciprobay

Der Wirkstoff Ciprofloxacin ist mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden und sollte daher nur als „Mittel der letzten Wahl“ eingesetzt werden. In vielen Ländern ist das Antibiotikum jedoch frei erhältlich und wird unsachgemäß eingesetzt. Oftmals verkündet die Werbung fälschlicherweise, das Produkt sei "für alle Infektionen" bestens geeignet. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren veröffentlicht heute ein erschütterndes Fallbeispiel aus den USA (Quelle: www.ciproispoison.com).

Quelle | Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

 

 

erstellt am 8. Februar 2018

Gefährliche Langzeitschäden - Fluorchinolone

Gefährliche Langzeitschäden: Warum verschreiben Ärzte leichtfertig Antibiotika mit dramatischen Nebenwirkungen ? Angstattacken, chronischer Muskelabbau, ein zerstörtes Verdauungssystem: Seit Birgitta Anton vor zwei Jahren das Antibiotikum Ciprofloxacin verabreicht bekommen hat, ist ein normales Leben für die 35-Jährige unmöglich - das Medikament, das zur Gruppe der Fluorchinolone gehört, löste gefährliche Nebenwirkungen bei ihr aus. "Weil meine Magen-Darm-Passage nicht mehr funktioniert, kann ich nicht mehr normal essen und trinken und habe unvorstellbare Schmerzen", sagt die Konstanzerin, die das Antibiotikum wegen einer Blasen- und Nebenhöhlenentzündung verschrieben bekommen hatte. Wie Birgitta Anton geht es offenbar auch tausenden anderen Patienten. Nach der Einnahme von Fluorchinolonen werden unter anderem Sehnenrisse, Depressionen und Nierenschäden beschrieben. Warum werden Fluorchinolone in Deutschland millionenfach verschrieben, obwohl sie laut Experten nicht bei leichten Infektionen eingesetzt werden sollten, sondern als letztes Mittel bei schwerwiegenden Krankheiten ?

Filmbeitrag aus der Sendung Stern TV vom 7. Februar 2018

Quelle | rtl.de

 

Risiken und Nebenwirkungen

Warum Sie bei diesen Antibiotika aufmerksam sein sollten

inkl.  Filmbeitrag Betroffener

Quelle | stern.de

 

 

Darmkrebs

21. August 2017

Jünger, dicker, Darmkrebs

Wer früher in jungen Jahren an Darmkrebs erkrankte, galt als Ausnahme. Nun zeigen US-amerikanische Studien, dass immer mehr junge Erwachsene von der Krankheit betroffen sind. Eine Erklärung könnte Übergewicht im Jugendalter sein.

Noch in den 1970er Jahren galten Darmkrebserkrankungen vor dem 50. Lebensjahr als Ausnahmefall. Das hat sich geändert: US-amerikanische Studien zeigen, dass immer mehr junge Erwachsene von der Krankheit betroffen sind. Auch das Rektumkarzinom tritt immer häufiger bei Menschen zwischen 30 und 50 Jahren auf. Ein Grund dafür könnte die Zunahme von stark übergewichtigen Jugendlichen sein.

 

Darmkrebsrisiko in 40 Jahren verdoppelt

Eine amerikanische Studie, die im Februar 2017 veröffentlicht wurde, zeigte: Wer im Jahr 1990 geboren wurde, hat ein doppelt so hohes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken wie Menschen, die um das Jahr 1950 zur Welt kamen. Das Risiko, an einem Rektumkarzinom zu erkranken, ist für die 1990 Geborenen sogar viermal so hoch. Aktuell sind in den USA etwa 3 von 10 Menschen, bei denen ein Rektumkarzinom diagnostiziert wird, jünger als 55 Jahre.

 

Steigende Inzidenz bei Menschen unter 50 seit 1986

Die Studie erfasste die Kolonkarzinom-Inzidenz zwischen 1974 und 2013 und nutzte Daten von 490.305 Erwachsenen mit Kolonkarzinom aus der SEER-Datenbank (Surveillance, Epidemiology and End Results). Vor den frühen 1980er Jahren nahm die Inzidenz für Menschen unter 50 Jahren ab – für Menschen über 50 jedoch zu. Ab dem Jahr 1986 verzeichnete das Studienteam eine Trendwende: Von diesem Zeitpunkt an bis zum Ende des Beobachtungszeitraums im Jahr 2013 sank zwar die Inzidenz für Kolonkarzinome bei Personen, die älter als 55 waren. Bei den 20 bis 29-Jährigen stieg sie jedoch um 2,4 % pro Jahr, bei den 30 bis 39-Jährigen um 1 % pro Jahr.

 

Noch dramatischer stellte sich die Situation für die jüngeren Erwachsenen beim Rektumkarzinom dar: Hier zeichnete sich eine Zunahme der Krebsfälle für junge Erwachsene bereits zu Beginn des Beobachtungszeitraums (ab 1974) ab. So stieg die Inzidenz pro Jahr bei den 20 bis 29-Jährigen um 3,2 %.

Zum ganzen Beitrag geht es hier

 

Quellen:

Colorectal cancer incidence patterns in the United States, 1974-2013;
Rebecca L. Siegel et al.; AJ Natl Cancer Inst, doi: 10.1093/jnci/djw322; 2017

Adolescent body mass index and risk of colon and rectal cancer in a cohort of 1.79 million Israeli men and women: A population-based study.
Zohar Levi et al.; Journal of the National Cancer Institute, doi: 10.1002/cncr.30819; 2017

DocCheck News | von Sonja Schmitzer | Artikel vom 21. August 2017

 

 

 


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